D.f.A. – Dienst für Abhängigkeitserkrankungen

1. Dienst für Drogenabhängigkeiten

Was ist dieser Dienst?
Der Dienst für Abhängigkeitserkrankungen ist ein ambulanter Dienst und kann Notfalldienste nicht ersetzen. Es wird auf ambulanter sowie territorialer Ebene gearbeitet und er wendet sich an Personen mit einer Abhängigkeit oder einem Missbrauch von Substanzen, ihren Familienmitgliedern oder Partnern.

Was bietet der Dienst?
Der Dienst bietet Präventionsarbeit, Behandlung sowie Rehabilitation an, basiert auf einem multiprofessionellen integrierten Modell und greift dabei auf verschiedenen Fachkräften zurück: ärztliches Personal, Psychologinnen/Psychologen, Sozialassistentinnen/-assistenten, prof. Erzieherinnen/er, Pflegepersonal, Sozio-sanitäre Mitarbeiterinnen/er, Verwaltungspersonal.
Der Zugang ist frei und erfolgt unter Berücksichtigung der Gesetze in Bezug auf Privacy und Berufsgeheimnis.

  • Ärztliche Visiten und Beratungen
  • Pharmakotherapie, Laboruntersuchungen
  • Rechtsmedizinische Abklärungen auf Anfrage anderer Dienste und Institutionen
  • Krankenpflegerische Leistungen und Beratungen
  • Psychologische und psychotherapeutische Tätigkeiten
  • Soziale Tätigkeiten
  • Aktivierung der zuständigen kompetenten Sozialdienste bei komplexeren sozialen Problematiken

2. Zentrum für Beratung und Prävention

Welche Informationen bietet das Zentrum an?

  • Über Substanzen und deren Wirkungen
  • Über Risikoverhalten
  • Über die damit verbundenen psychosozialen und gesetzlichen Probleme
  • Über die aktuelle Gesetzeslage
  • Über Erziehungsthemen für Eltern von Jugendlichen
  • Über Warnsignale für heranschleichenden Verhaltensprobleme

Außerdem kümmert es sich um die Überweisung an kompetente Dienste und fördert Weiterbildungen und selektive Prävention.

3. Fachambulanz für Spielsucht

Was macht die Ambulanz für Spielsucht?

  • Gespräche zur Abklärung des Krankheitsbildes, Beratung, psychologische – soziale und erzieherische Unterstützung für Betroffene und Familienmitgliedern
  • Psychodiagnostik, individuelle sowie familiäre Psychotherapie
  • Abklärung und Einweisung in Rehabilitationszentren, Überweisung an anderen sanitären Diensten
  • Abklärung und soziale Beratung, eventuelle Überweisung an Einrichtungen, welche über die zuständigen Ressourcen verfügen (Sozialsprengel, Rechtsberatung, Schuldenberatungsstellen)
  • Bei Bedarf ärztliche Beratung

4. Bereich Alkohologie im Krankenhaus Bozen

Was bietet dieser Bereich an?

  • Psychologische Beratung und Betreuung von stationär im Krankenhaus aufgenommenen Patientinnen oder Patienten, bei denen Krankheiten im Zusammenhang mit Missbrauch/Abhängigkeit von Alkohol diagnostiziert wurden
  • Gesundheitserziehung und Präventionsarbeit in Zusammenhang mit den verschiedenen Krankenhausabteilungen
  • Vermittlung von Informationen an Patientinnen/Patienten und deren Angehörige über Möglichkeiten ambulanter Behandlung; Abklärung zur weiteren Behandlung und/oder Beratung und gegebenenfalls Überweisung an das Ambulatorium HANDS

5. Ambulanter Dienst HANDS

Für die ambulante Behandlung von Missbrauch und Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten bietet der Gesundheitsbezirk Bozen eine Konvention mit dem privaten Verein HANDS an.

Was bietet der Dienst an?

  • Ambulantes Entgiftungs- und Entwöhnungsprogramm

An wem können die PatientInnen weitergeleitet werden?

  • An das „Therapeutische Zentrum zur Behandlung von Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit“ Bad Bachgart, mit 6- bis 8- wöchigem stationären Aufenthalt mit psychotherapeutischer Ausrichtung
  • An die Therapiegemeinschaft des Vereins HANDS – Bozen, Dantestr. 18, mit ca. 3- bis 6- monatigem stationären oder Tagesaufenthalt, mit psychosozialer Ausrichtung
  • An die geschützten Werkstätten des Vereins HANDS, mit ergotherapeutischer Ausrichtung
  • Besondere Aufmerksamkeit wird der Organisation von Informationsgruppen, Gruppen zur Sensibilisierung und therapeutischen Gruppen unter professioneller Führung geschenkt, die sich sowohl an Patientinnen und Patienten als auch an deren Angehörigen richten. Weiteres werden die auf dem Territorium tätigen Selbsthilfegruppen gefördert und unterstützt

Der ambulante Dienst HANDS kann Notfalldienste nicht ersetzen. 

Standort:
Neubruchweg 3
39100 Bozen (BZ)

Sekretariat:

Montag-Dienstag, 8:00-13:00 und 14:00-17:00 Uhr

Mittwoch-Donnerstag 8:00-10:00; 12:00-13:00 und 14:00-17:00 Uhr;

Freitag 8:00-14:00 Uhr Dienstag 10.30-12.30 Uhr nur Anrufbeantworter;

Mittwoch 10.30-12.30 Uhr nur telefonisch

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