Kategorie: Sanität

  • Kinderartz und Kinderärztin freier Wahl

    Die KinderärztInnen betreuen die Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren (auf Anfrage bis 16) unter dem gesundheitlichen und entwicklungspsychologischen Gesichtspunkt.

    Sie bieten auch der Mütter Unterstützung und Beratung an in Bezug auf die Pflege der Kinder.

    Der Zugang erfolgt im Normalfall nach Terminvereinbarung, in dringenden Fällen direkt beim Arzt oder bei der Ärztin während der Öffnungszeiten.

  • Psychologischer Dienst

    Psychologischer Dienst

    Der Psychologische Dienst bietet Beratung und psychologische Unterstützung für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, die unter psychischen Problemen leiden. In komplexen psychosozialen Situationen, einschließlich Fällen von Gewalt gegen Frauen/Männer, Kinder und Jugendliche, werden nach einer Beurteilung eine klinische Einstufung und gezielte psychologische Unterstützung angeboten.

    Telefonischer Erstkontakt:
    Tel. 0471 435660

    Montag-Mittwoch-Freitag von 10.30 bis 12.30 Uhr

    Dienstag-Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr

    Kontaktaufnahme für Kinder und Jugendliche

    Direkte Kontaktaufnahme, über Kindergarten und Schulen aller Stufen, über Sozialdienste, Überweisung durch Kinderarzt, Facharzt bzw. Vertrauensarzt.


    Kontaktaufnahme für Erwachsene

    Direkte Kontaktaufnahme, Überweisung durch ärztliches Personal für Allgemeinmedizin oder fachärztliches Personal, Überweisung durch Psychologinnen/Psychologen, Empfehlung seitens des Arbeitsamtes und des Sozialdienstes

    Medizinisches Leistungsangebot

    Im Bereich Kinder und Jugendliche

    Im Bereich Kinder und Jugendliche werden folgende Probleme und Störungen behandelt:

    • Entwicklungsprobleme
    • Lernschwierigkeiten
    • Verhaltensauffälligkeiten
    • Ängste
    • Traumata und Gewalterfahrungen
    • Psychosomatische Beschwerden

    Folgende Leistungen werden erbracht:

    • Abklärung der Stärken und Schwächen (Intelligenz, Sprache, Wahrnehmung, soziale Teilhabe) unter Anwendung von psychodiagnostischen Verfahren (Tests, Explorationsgespräch und Beobachtung)
    • Schriftliche Abfassung von psychologischen Befundberichten
    • Einzel- und Familiengespräche
    • Begleitung und Unterstützung von KindergärtnerInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen und ErzieherInnen
    • Kreative Psychotherapie
    • Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten (Kinderneuropsychiatrie, Rehabilitationsdienst, Sozialdienst u.a.)

    Alle Leistungen sind als Präventivmaßnahme kostenfrei.

    Im Bereich Erwachsene

    Im Bereich Erwachsene werden folgende Probleme und Störungen behandelt:

    • Ängste und Depressionen
    • Krisen und Suizidgedanken
    • Psychosomatische Störungen
    • Leistungsschwierigkeiten in Ausbildung und Beruf
    • Probleme im sexuellen Bereich
    • Traumatische Erfahrungen und Belastungssituationen

    Folgende Leistungen werden erbracht:

    • Einzelberatung und Psychotherapie
    • Begleitung und Unterstützung
    • Aufklärung und Information über psychologische Fragestellungen
    • Abklärung der Leistungsfähigkeit unter Anwendung von psychodiagnostischen Verfahren (Tests, Explorationsgespräch und Beobachtung)
    • Schriftliche Abfassung von psychologischen Befunden
    • Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten bei Bedarf und in Absprache mit dem Klienten bzw. der Klientin

    Die Leistungen unterliegen den geltenden Ticketbestimmungen.

    Standort:
    Galileo-Galilei-Straße 2/E
    39100 Bozen (BZ)

    Sekretariat:

    Montag-Donnerstag 8:30-12:30 und 14:00-17:00 Uhr

    Freitag 8:30-12:30 Uhr und 14.00-16.00 Uhr

    Hier geht es zum Link des Dienstes

  • D.f.A. – Dienst für Abhängigkeitserkrankungen

    D.f.A. – Dienst für Abhängigkeitserkrankungen

    1. Dienst für Drogenabhängigkeiten

    Was ist dieser Dienst?
    Der Dienst für Abhängigkeitserkrankungen ist ein ambulanter Dienst und kann Notfalldienste nicht ersetzen. Es wird auf ambulanter sowie territorialer Ebene gearbeitet und er wendet sich an Personen mit einer Abhängigkeit oder einem Missbrauch von Substanzen, ihren Familienmitgliedern oder Partnern.

    Was bietet der Dienst?
    Der Dienst bietet Präventionsarbeit, Behandlung sowie Rehabilitation an, basiert auf einem multiprofessionellen integrierten Modell und greift dabei auf verschiedenen Fachkräften zurück: ärztliches Personal, Psychologinnen/Psychologen, Sozialassistentinnen/-assistenten, prof. Erzieherinnen/er, Pflegepersonal, Sozio-sanitäre Mitarbeiterinnen/er, Verwaltungspersonal.
    Der Zugang ist frei und erfolgt unter Berücksichtigung der Gesetze in Bezug auf Privacy und Berufsgeheimnis.

    • Ärztliche Visiten und Beratungen
    • Pharmakotherapie, Laboruntersuchungen
    • Rechtsmedizinische Abklärungen auf Anfrage anderer Dienste und Institutionen
    • Krankenpflegerische Leistungen und Beratungen
    • Psychologische und psychotherapeutische Tätigkeiten
    • Soziale Tätigkeiten
    • Aktivierung der zuständigen kompetenten Sozialdienste bei komplexeren sozialen Problematiken

    2. Zentrum für Beratung und Prävention

    Welche Informationen bietet das Zentrum an?

    • Über Substanzen und deren Wirkungen
    • Über Risikoverhalten
    • Über die damit verbundenen psychosozialen und gesetzlichen Probleme
    • Über die aktuelle Gesetzeslage
    • Über Erziehungsthemen für Eltern von Jugendlichen
    • Über Warnsignale für heranschleichenden Verhaltensprobleme

    Außerdem kümmert es sich um die Überweisung an kompetente Dienste und fördert Weiterbildungen und selektive Prävention.

    3. Fachambulanz für Spielsucht

    Was macht die Ambulanz für Spielsucht?

    • Gespräche zur Abklärung des Krankheitsbildes, Beratung, psychologische – soziale und erzieherische Unterstützung für Betroffene und Familienmitgliedern
    • Psychodiagnostik, individuelle sowie familiäre Psychotherapie
    • Abklärung und Einweisung in Rehabilitationszentren, Überweisung an anderen sanitären Diensten
    • Abklärung und soziale Beratung, eventuelle Überweisung an Einrichtungen, welche über die zuständigen Ressourcen verfügen (Sozialsprengel, Rechtsberatung, Schuldenberatungsstellen)
    • Bei Bedarf ärztliche Beratung

    4. Bereich Alkohologie im Krankenhaus Bozen

    Was bietet dieser Bereich an?

    • Psychologische Beratung und Betreuung von stationär im Krankenhaus aufgenommenen Patientinnen oder Patienten, bei denen Krankheiten im Zusammenhang mit Missbrauch/Abhängigkeit von Alkohol diagnostiziert wurden
    • Gesundheitserziehung und Präventionsarbeit in Zusammenhang mit den verschiedenen Krankenhausabteilungen
    • Vermittlung von Informationen an Patientinnen/Patienten und deren Angehörige über Möglichkeiten ambulanter Behandlung; Abklärung zur weiteren Behandlung und/oder Beratung und gegebenenfalls Überweisung an das Ambulatorium HANDS

    5. Ambulanter Dienst HANDS

    Für die ambulante Behandlung von Missbrauch und Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten bietet der Gesundheitsbezirk Bozen eine Konvention mit dem privaten Verein HANDS an.

    Was bietet der Dienst an?

    • Ambulantes Entgiftungs- und Entwöhnungsprogramm

    An wem können die PatientInnen weitergeleitet werden?

    • An das „Therapeutische Zentrum zur Behandlung von Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit“ Bad Bachgart, mit 6- bis 8- wöchigem stationären Aufenthalt mit psychotherapeutischer Ausrichtung
    • An die Therapiegemeinschaft des Vereins HANDS – Bozen, Dantestr. 18, mit ca. 3- bis 6- monatigem stationären oder Tagesaufenthalt, mit psychosozialer Ausrichtung
    • An die geschützten Werkstätten des Vereins HANDS, mit ergotherapeutischer Ausrichtung
    • Besondere Aufmerksamkeit wird der Organisation von Informationsgruppen, Gruppen zur Sensibilisierung und therapeutischen Gruppen unter professioneller Führung geschenkt, die sich sowohl an Patientinnen und Patienten als auch an deren Angehörigen richten. Weiteres werden die auf dem Territorium tätigen Selbsthilfegruppen gefördert und unterstützt

    Der ambulante Dienst HANDS kann Notfalldienste nicht ersetzen. 

    Standort:
    Neubruchweg 3
    39100 Bozen (BZ)

    Sekretariat:

    Montag-Dienstag, 8:00-13:00 und 14:00-17:00 Uhr

    Mittwoch-Donnerstag 8:00-10:00; 12:00-13:00 und 14:00-17:00 Uhr;

    Freitag 8:00-14:00 Uhr Dienstag 10.30-12.30 Uhr nur Anrufbeantworter;

    Mittwoch 10.30-12.30 Uhr nur telefonisch

  • Zentrum für psychische Gesundheit

    Zentrum für psychische Gesundheit

    Der Psychiatrische Dienst behandelt Menschen in schwierigen Situationen, indem er – den Bedürfnissen der Patienten entsprechend – eine psychologische Behandlung und eine spezialisierte psychiatrische Grundversorgung einschließlich Notfallmanagement und Notfallpsychologie anbietet.

    Welches sind die Aufgaben des Zentrums?

    Das Zentrum Psychischer Gesundheit organisiert und koordiniert die Aktivitäten der psychiatrischen Gesundheitsversorgung und optimiert die Bereitstellung von Leistungen und Diensten vor Ort.

    Damit kann auf die konkreten Bedürfnisse der PatientInnen eingegangen werden. Das Zentrum Psychischer Gesundheit arbeitet mit Blick auf die therapeutische Kontinuität. Mehrstufige und transversale Dienstleistungen werden in allen Fachbereichen des Gesundheitswesens angeboten. Sowohl nationale als auch internationale Richtlinien bestätigen die wachsende Bedeutung und Relevanz dieses Bereichs.

    Bei der Planung des Psychiatrischen Dienstes werden unterschiedliche Problembereiche und Pathologien wie psychosomatische Komorbiditäten, geschlechtsspezifische Besonderheiten, Ethnopsychiatrie, Sensibilisierung, Prävention, Frühdiagnose, Frühintervention, Therapie, Rehabilitation und Einbeziehung der PatientInnen berücksichtigt.

    Was ist das Ziel?

    Ziel ist es, die Dienstleistungen entsprechend den tatsächlichen Bedürfnissen der BürgerInnen ständig zu verbessern und die Warteliste zu verkürzen. Grundlegend für eine qualitativ hochwertige psychiatrische Versorgung ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen PatientIn und den BehandlerInnen.

    Welche Leistungen werden angeboten?

    • Erwachsenenpsychologie und Psychotherapie
    • Gruppenpsychotherapie
    • Neuropsychologie und Gerontopsychologie
    • Psychologische Betreuung von Menschen mit körperlichen Pathologien (akut und chronisch) und deren Angehörigen, im Bereich der medizinischen Psychologie
    • Selbsthilfegruppen 

    Das Zentrum Psychischer Gesundheit bietet außerdem folgenden Dienstleistungen an:

    • Nach einer Erstvisite im Ambulatorium für Allgemeinpsychiatrie und Liaisonpsychiatrie wird bei Bedarf die zuständige Equipe aktiviert.
    • Erstellung eines spezifischen, auf die jeweilige Person abgestimmten Behandlungsplans unter Einbeziehung von Psychotherapie, Psychopharmakologie, Pflege und Sozialassistenz. In der Akutphase der Erkrankung ist auch eine stationäre Behandlung möglich.
    • Management der Stabilisierungsphase durch die Festlegung eines Behandlungs- und Rehabilitationsprogramms wie Psychoedukation mit anschließendem Übergang in eine Selbsthilfegruppe, Eingliederung in ein Rehabilitationszentrum oder in eine teilstationäre Wohneinrichtung (betreutes Wohnen).

    Die Anzahl der Menschen mit behandlungsbedürftigen kognitiven Störungen und Verhaltensauffälligkeit wächst ständig. Wir arbeiten koordinierend mit den Sozialdiensten zusammen, um die Betreuungskontinuität und individuelle, fachspezifische Unterstützung zu gewährleisten.

    Bozen, Rosministraße 42

    Hier geht es zur Webseite

  • Die Erste Hilfe im Krankenhaus

    Die Erste Hilfe im Krankenhaus

    Der Erste-Hilfe-Dienst ist in vielen Fällen die erste Anlaufstelle für die Opfer von Gewalt. 

    Wie ist der Ablauf wenn sich jemand an die Erste Hilfe wendet?

    Das Opfer wird in der Triage empfangen, wo erste Informationen über eine bereits festgestellte oder eine potenzielle Gewaltsituation gesammelt werden. 

    Es wird ein oranger Prioritätscode (Dringlichkeit) zugewiesen, der eine vorrangige medizinische Untersuchung vorsieht. Dies geschieht, um das Risiko eines Umdenkens oder eines freiwilligen Weggehens zu minimieren. 

    Das Opfer wird dann so schnell wie möglich vom medizinischen Personal betreut. Es werden eine ausführliche Anamnese und eine medizinische Untersuchung durchgeführt, die auf die vom Opfer geschilderte Gewaltsituation bezogen sind, sowie alle erforderlichen Untersuchungen – Röntgenaufnahmen, fachärztliche Untersuchungen, Entnahme von biologischem Material. 

    Das Opfer wird über die Möglichkeit informiert, Anzeige zu erstatten und sich an ein Beratungszentrum für Gewaltopfer zu wenden, das in der Lage sein wird, das Opfer während des gesamten Verlaufes zu begleiten. In den schwerwiegendsten Fällen, d. h. bei einer Prognose von mehr als 20 Tagen, bei Gewalt gegen Minderjährige oder in anderen besonderen Situationen, ist es Aufgabe des Arztes, sich direkt bei den Ordnungskräften zu melden und eventuell das Jugendgericht einzuschalten. Bei der Entlassung wird sichergestellt, dass das Opfer alle Informationen erhalten hat, die der Begrenzung und/oder Vermeidung von Gewaltsituationen dienen. Falls erforderlich, wird eine geschützte Hospitalisierung durchgeführt.

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