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  • Männerberatung Caritas

    Männerberatung Caritas

    Bestimmte Anliegen wollen Männer lieber mit einem Mann besprechen. Ob es um männliche Identität geht, um Beziehungsfragen, das Vatersein, um die eigene Gewaltbereitschaft oder Sexualität. Die Anliegen der Südtiroler Männer sind vielfältig. Oft geht es auch um Arbeit, Abhängigkeit, die Rolle in Familie und Gesellschaft, um Unsicherheiten in rechtlichen Situationen bei Trennungen und Scheidungen.

    Was ist die Männerberatung?

    Bei der Männerberatung finden Sie einen geschützten Raum, in dem Sie mit einem (Fach)Mann offen über das reden können, was sie bewegt. Wenn Sie zu uns kommen, helfen wir Ihnen, ihre Probleme zu bearbeiten. Im Gespräch bekommen Sie Klarheit. Ob es um Probleme in Ihrer Rolle als Vater, Partner, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Freund oder Kollege geht – gemeinsam suchen wir nach Auswegen und entwickeln neue Perspektiven.

    Wir sind ein Team von acht Männerberatern, davon sieben Psychologen und Psychotherapeuten und ein Rechtsanwalt. Aufgrund unserer vielseitigen Erfahrungen in der Arbeit mit Männern und Männergruppen können wir speziell auf männliche Bedürfnisse zugeschnittene Beratung, Information und Begleitung anbieten. Die Beratungsgespräche sind vertraulich, anonym und kostenlos.

    Wir bieten Ihnen ehrliche und vertrauliche Gespräche, sowie professionelle Beratung an. Auf Anfrage beraten wir auch in Meran und Brixen.

    Anti – Gewalt Training für Männer

    Aktuelle Daten zeigen, dass die meisten körperlichen Gewalttaten von Männern verübt werden. Sie neigen also viel eher zu Gewalt als Frauen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Sozio-kulturelle Faktoren spielen dabei ebenso eine Rolle wie familiäre und persönliche Hintergründe. Doch Gewalt muss nicht sein. Sie kann gestoppt werden. Aus diesem Grund organisieren wir von der Männerberatung in Zusammenarbeit mit den Gewaltschutzzentren und mit Unterstützung der Abteilung Soziales der Autonomen Provinz Bozen ein Trainingsprogramm für Männer mit gewalttätigem Verhalten in Paarbeziehungen oder innerhalb der Familie; außerdem für Männer, die Stalking-Verhalten aufweisen.

    Das Anti-Gewalt-Training umfasst 28 zweistündige Gruppensitzungen. Sie finden einmal pro Woche abends in den Räumlichkeiten der Caritas Männerberatung in Bozen statt. Der Einstieg in das Gruppenprogramm kann jederzeit erfolgen; die Gruppengröße beschränkt sich auf maximal 15 Männer. Die Gruppe wird von zwei, speziell für das Training ausgebildeten Fachkräften geleitet und jeweils in deutscher und italienischer Sprache angeboten.

    Im Kontext des Antigewalttrainings ist die Männerberatung auch Mitglied des nationalen Netzwerkes ReLiVe (zur Webseite).

    Kontakt:

    Tel .  +39 0471 324 649
    E-Mail:mb(at)caritas.bz.it
    Zur Webseite

     Link

  • Die Kinder – und Jugendanwaltschaft

    Die Kinder – und Jugendanwaltschaft

    Die Kinder- und Jugendanwaltschaft bietet:

    • rechtliche Beratungen für Kinder und Jugendliche und vermittelt bei Konflikten zwischen jungen Menschen, ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten, öffentlichen Verwaltungen und Diensten. 
    • Außerdem organisiert sie Projekte und Vorträge zur Information und Sensibilisierung, macht auf die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen aufmerksam und wacht über deren Einhaltung. 
    • Wichtige Aufgabe ist auch die Vernetzung mit öffentlichen Verwaltungen, privaten Einrichtungen und Gerichtsbehörden, um als Sprachrohr für Minderjährige konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Rechtsordnung im Kinder- und Jugendbereich zu erarbeiten. 

    In der Ausübung ihres institutionellen Auftrages ist die Kinder- und Jugendanwältin vollkommen unabhängig, an keine Weisungen gebunden, niemandem hierarchisch unterstellt und überparteilich. Sie handelt auf entsprechenden Hinweis hin oder von Amts wegen. 

    Alle Leistungen der Kinder- und Jugendanwaltschaft sind kostenlos.

    Kontakt:

    Tel. +39 0471 94 60 50

    info@kinder-jugendanwaltschaft-bz.org

  • Kontaktstelle gegen Gewalt an Frauen

    Kontaktstelle gegen Gewalt an Frauen

    Die Beratungsstelle gegen Gewalt ist ein sicherer und kostenloser Ort, der Frauen unterstützt, die Gewalt erlebt haben oder sich derzeit in Gewaltsituationen befinden.

    Die Beratungsstelle befindet sich in Bozen, Neubruchweg 21 (Europa-Viertel).

    Öffnungszeiten der Beratungsstelle:

    • Montag: 08:30 – 15:30
    • Dienstag: 08:30 – 17:30
    • Mittwoch: 12:30 – 17:30
    • Donnerstag: 13:00 – 18:00
    • Freitag: 08:30 – 12:30

    Die Beratungsstelle ist ein öffentlicher Anlaufpunkt, an den sich betroffene Frauen sowie Dritte wenden können, um Informationen und Unterstützung zu erhalten. Sie richtet sich insbesondere an Frauen, die in zwischenmenschlichen Beziehungen, Partnerschaften, Familien, am Arbeitsplatz oder in anderen sozialen Kontexten psychische, physische, sexuelle oder wirtschaftliche Gewalt sowie Misshandlungen, Unterdrückung oder Stalking erlebt haben.

    Für eine sofortige Beratung ohne Wartezeit wird empfohlen, einen Termin zu vereinbaren unter der kostenlosen Hotline:
    📞 800 276 433


    Diese Nummer ist jederzeit erreichbar – rund um die Uhr, das ganze Jahr über.


    Wer bietet Hilfe?

    Frauen, die sich an die Beratungsstelle wenden, treffen auf qualifizierte und speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen, die ihnen folgende Unterstützung anbieten:

    • Persönliche und/oder telefonische Beratung: Ein Raum zur Klärung von Gefühlen, Bedürfnissen und Problemen sowie zur Entwicklung von Strategien, um aus der Gewaltsituation herauszukommen. Ziel ist es, Frauen über ihre Rechte und Ressourcen aufzuklären und sie bei der Vernetzung mit relevanten öffentlichen und privaten Einrichtungen zu unterstützen – auch für ihre Kinder.
    • Rechtsberatung: Eine erfahrene Anwältin für Familienrecht informiert die Frauen über ihre rechtlichen Möglichkeiten und begleitet sie, wenn nötig, durch den rechtlichen Prozess.
    • Informationen über lokale Unterstützungsangebote.

    Die Dienstleistungen sind kostenlos und werden anonym angeboten!

    Darüber hinaus ist die Beratungsstelle ein Ort, an dem Schulungen, Sensibilisierungsmaßnahmen und Präventionsprojekte organisiert werden, um das öffentliche Bewusstsein für Gewalt gegen Frauen zu schärfen. Durch die Zusammenarbeit mit Institutionen und der Zivilgesellschaft wird daran gearbeitet, Gewalt in all ihren Formen sichtbar zu machen und politische sowie soziale Maßnahmen zum Schutz von Frauen zu fördern.

    Das Projekt richtet sich zudem an alle Interessierten – Einzelpersonen sowie öffentliche und private Institutionen –, die sich über das Thema Gewalt gegen Frauen informieren oder weiterbilden möchten.


    Das Frauenhaus

    Das Frauenhaus ist eine geschützte, nicht öffentlich bekannte Unterkunft, in der Frauen sowie ihre Kinder Schutz und Sicherheit vor Gewalt finden können.

    Durch Einzel- und Gruppengespräche mit geschulten Mitarbeiterinnen erhalten Frauen die Möglichkeit, sich frei und bewusst mit ihrer Zukunft auseinanderzusetzen. Im Frauenhaus gelten Regeln des respektvollen Zusammenlebens und der Gewaltfreiheit. Der geschützte Raum fördert Solidarität und gegenseitige Unterstützung, wodurch Frauen aus der sozialen Isolation herausfinden können.

    In der Einrichtung begleiten qualifizierte Fachkräfte auch die Kinder der betroffenen Frauen mit gezielten Unterstützungsangeboten, um die erlebte oder miterlebte Gewalt zu verarbeiten.

    Struktur des Frauenhauses:

    • Eine verantwortliche Mitarbeiterin kümmert sich um den Bereich „Haus“.
    • Mitarbeiterinnen für den Bereich „Kinder“ unterstützen die minderjährigen Bewohnerinnen und Bewohner.
    • Mitarbeiterinnen für den Bereich „Frauen“ sind im wöchentlichen Wechsel für Übergaben und Notfalldienste an Wochenenden und Feiertagen zuständig.

    Für Kinder gibt es ein eigenes Spielzimmer sowie spezielle Aktivitäten.

    Nachtdienst:

    • Während der Nacht ist eine Nachtbetreuerin vor Ort, die telefonisch erreichbar ist und Notfälle sowie Notunterkünfte koordiniert.
    • Sie gewährleistet die Sicherheit der Einrichtung und ist eine verantwortliche Ansprechperson für die Frauen und ihre Kinder.
    • Vor Dienstantritt absolvieren Nachtbetreuerinnen eine interne Schulung zu den verschiedenen Formen, Dynamiken und Folgen von Gewalt, um im Notfall richtig handeln zu können.

    Übergangswohnungen

    In Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst der Stadt Bozen verwaltet die Organisation „Gea“ acht Übergangswohnungen. Diese bieten Frauen und ihren Kindern, die zuvor in Schutzeinrichtungen untergebracht waren und nicht mehr auf akuten Schutz angewiesen sind, eine stabile Wohnmöglichkeit für bis zu zwei Jahre.

    Die Übergangswohnungen ermöglichen Frauen, ihre Selbstständigkeit in einem betreuten Umfeld zu erproben.

    Betreuung:
    Eine Fachkraft begleitet die Frauen individuell und unterstützt sie je nach erreichtem Autonomiegrad. Sie arbeitet mit anderen sozialen Diensten zusammen, um die Frauen bestmöglich in ihr neues Leben zu integrieren.

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