Kategorie: Dokumente
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Il libro bianco per la formazione sulla violenza contro le donne
È ora disponibile sul sito del Dipartimento Pari Opportunità il Libro bianco per la formazione sulla violenza contro le donne. Il volume, curato dal Comitato Tecnico Scientifico dell’Osservatorio sul fenomeno della violenza nei confronti delle donne e sulla violenza domestica istituito presso il Dipartimento per le pari opportunità, è stato presentato in occasione della Giornata internazionale per l’eliminazione della violenza contro le donne del 25 novembre 2024, alla presenza della Ministra per la famiglia, la natalità e le pari opportunità, Eugenia Roccella.
A partire dal Libro bianco, saranno elaborate, sentita l’Assemblea dell’Osservatorio stesso, le Linee guida per la formazione sulla violenza contro le donne previste dall’art. 6 della legge 168 del 24 novembre 2023.
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Projekt Erika

Frauen sollen in Gewaltsituationen auf ein dicht verwebtes Netzwerk stoßen, das ihnen mit Beratung, Unterstützung und Begleitung zur Seite steht. Eines dieser Angebote ist das Projekt Erika.
Was ist das Projekt Erika?
Durch das Projekt sollen Gewaltopfer in den Notaufnahmen der Südtiroler Krankenhäuser schneller zu professioneller Begleitung aus der Gewaltsituation gelangen.
Die Geschichte wie es zum Projekt kam
Seine Ursprünge hat das Projekt im Jahr 2015 in Bozen, im Dezember des Vorjahres wurde es auf ganz Südtirol ausgeweitet. Im Jahr 2017 wurden über ein Dekret des Ministerpräsidenten dazu auf staatlicher Ebene Richtlinien für die Gesundheitsbetriebe erlassen. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), begeben sich bis zu zwei Drittel der Gewaltopfer ins Krankenhaus, um dort Hilfe in Anspruch zu nehmen. Daraus werde deutlich, welch wichtigen Stellenwert das dort tätige Personal für das Erkennen von Gewaltverbrechen und für einen fachlich kompetenten Umgang mit dieser Situation einnimmt. Gerade deshalb komme dem Projekt Erika und seiner flächendeckenden Ausdehnung auf ganz Südtirol ein großer Stellenwert zu.
Flyer informiert über Projekt Erika
Durch die Unterzeichnung des Vereinbarungsprotokolls zwischen dem Südtiroler Gesundheitsbetrieb, der Landesabteilung Soziales, der Staatspolizei, dem lokalen Kommando der Carabinieri und den Kontaktstellen gegen Gewalt wird garantiert, dass Gewaltopfer schnellstmöglich den Zugang zu den Unterstützungsdiensten erhalten und zudem einen prioritären und direkten Zutritt zu medizinischen Leistungen in eigenen, geschützten Räumlichkeiten erfahren.
In eigens organisierten Fortbildungskursen informieren und sensibilisieren die Mitarbeiterinnen der Kontaktstellen gegen Gewalt interessiertes medizinisches und pflegerisches Personal der Notaufnahmen und der gynäkologischen Abteilungen sowie der Ordnungskräfte.
Der Sanitätsbetrieb und das Amt für Kinder- und Jugendschutz und Soziale Inklusion haben zudem einen Infoflyer herausgegeben, der künftig in öffentlichen Einrichtungen aufliegen soll.
Zudem ist dieser auf den Webseiten des Sanitätsbetriebes abrufbar.
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Gender Report – EURAC
Was ist der Gender Report?
Mit dem Gender Report liefert Eurac Research zum ersten Mal einen interdisziplinären Überblick zum Thema Gender in Südtirol auf der Grundlage von wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnissen. Er zeigt den vielfältigen Einfluss, den Gender auf das Leben in Südtirol hat, und vereint lokal entwickeltes Wissen mit Erfahrungen und guten Beispielen aus dem In- und Ausland.
Der Gender Report befasst sich mit acht Bereichen, in denen die Geschlechterdimension eine wichtige Rolle spielt:
- Geschichte
- Kultur und Kunst; inklusive und geschlechtergerechte Sprache;
- Bildung und Wissenschaft;
- Pflege und Gesundheit;
- Umwelt, Territorium und Energiesektor;
- politische und wirtschaftliche Partizipation (Arbeit);
- Minderheiten
- Migration
- Intersektionalität sowie geschlechtsspezifische Gewalt.
Es finden sich darin wissenschaftliche Erkenntnisse, Grafiken, ein Überblick über die wichtigsten Konzepte im Zusammenhang mit Gender, aber auch Interviews mit Menschen, die zu diesem Thema interessante Perspektiven und Erfahrungen beitragen: aus dem Bereich der Medizin, aus Organisationen, die sich für Frauen- und LGBTQIA+-Rechte einsetzen, aus dem Kunst- und Kulturbereich, sowie auch mit einer Koordinatorin für Personalwesen.
Herausgeberinnen sind die Politikwissenschaftlerinnen Katharina Crepaz und Mirjam Gruber sowie die Sozio- und Rechtswissenschaftlerin Alexandra Tomaselli; über 40 Autorinnen und Autoren sowie Mitglieder der interdisziplinären Gruppe Gender Dynamics von Eurac Research waren an der Ausarbeitung des Reports beteiligt.Der Gender Report kann online gelesen werden unter: eurac.edu/de/reports/genderreport-sudtirol-2024
Das Dossier findet sich unter folgendem Link: eurac.edu/de/dossiers/gender-definitionen-und-daten
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Gleichstellungsplan Südtirol Aequitas
Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein Grundrecht aller Menschen sowie ein Grundwert jeder Demokratie.
Um dieses Ziel zu erreichen, muss dieses Recht nicht nur vor dem Gesetz anerkannt sein, sondern wirksam auf alle Bereiche des Lebens angewendet werden: Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.
Was liegt dem Gleichstellungsplan zugrunde?
Grundlage des Gleichstellungsaktionsplans Südtirol ist die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene:
Eine Charta für die Kommunen und Regionen Europas, mit der sie sich verpflichten, ihren Einfluss und ihre Verbindungen dafür einzusetzen, dass mehr Gleichberechtigung für ihre Bürgerinnen und Bürger hergestellt wird.
Was ist Aequitas?
Im Herbst 2023 ist der erste Südtiroler Gleichstellungsaktionsplan Æquitas nach einem intensiven, partizipativen Erarbeitungsprozess vorgestellt worden. Darin werden Maßnahmen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen aufgelistet, mit denen die Gleichstellung in Südtirol vorangebracht werden soll.
Der umfassende Plan steht hier zum Download:
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Daten und Report
Jahresbericht von DI.RE
DI.RE (Donne in Rete contro la violenza sulle donne) veröffentlicht jedes Jahr den Jahresbericht, der eine Momentaufnahme des Netzwerks der Anti-Gewalt-Zentren und der im Land durchgeführten Aktivitäten darstellt.
Hier können Sie den Bericht 2024 herunterladen, der sich auf das Tätigkeitsjahr 2023 bezieht:
Bericht des OSCA
Bericht über Gewalt gegen Frauen mit Behinderung
Daten des ISTAT zur Gewalt gegen Frauen mit Behinderung
„Distanzen verkürzen“ – Leitlinien in Unterstützter Kommunikation (CAA) für barrierefreie Informationen
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Leitlinien
Leitlinien für Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen, die Gewalt miterlebt haben
Das Dokument „Leitlinien für Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen, die Gewalt miterleben“ ist ein Dokument, das 2023 von einer Arbeitsgruppe aus VertreterInnen der Frauenhausdienste und der Sozialdienste unter der Koordination des Amtes 24.1 Kinder- und Jugendschutz und soziale Inklusion der Autonomen Provinz Bozen erstellt wurde.
Was ist der Zweck dieses Dokumentes?
Der allgemeine Zweck dieses Dokuments besteht darin, operative Leitlinien für die verschiedenen Akteure des Netzwerks zu erstellen, die sich mit weiblichen Gewaltopfern und ihren Kindern befassen, um die Zusammenarbeit zu verbessern, Rollen, Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten zu klären und die wichtigsten Elemente zu ermitteln, auf die sich die zu ergreifenden Maßnahmen im Einklang mit der Istanbul-Konvention 2011 stützen sollen.
Wie ist das Dokument aufgeteilt?
Das Dokument besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.
Im theoretischen Teil finden sich rechtliche Hinweise zu Kindesmisshandlung und -missbrauch, ein Exkurs zu den Folgen von Gewalt gegen Frauen und Kinder und eine Darstellung der Dienste, an die sich die Leitlinien richten, und ihrer Zuständigkeiten (Sozialdienste und Frauenhäuser).
Im operativen Teil hingegen werden die verschiedenen möglichen Szenarien, in denen sich eine Frau, die Opfer von Gewalt geworden ist, mit ihren Kindern befinden kann, mit den unterschiedlichen Interventionsmodalitäten vorgestellt, die von Situation zu Situation variieren, wobei jedoch immer der Schutz des Kindes und die Bewertung seines körperlichen und psychischen Wohlbefindens im Mittelpunkt stehen.
Leitlinien miterlebte Gewalt
Leitlinien für an Täter häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gerichtete Maßnahmen