Die Stadt Bozen hat 2009 einen strukturierten Arbeitsprozess im Netzwerk ins Leben gerufen und die vom Ministerium für Chancengleichheit angebotene Gelegenheit genutzt, um ein Projekt zur Schaffung eines Netzwerks öffentlicher und privater Dienste zu starten, die in unterschiedlicher Weise an Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt beteiligt sind.
Das Landesgesetz Nr. 13 vom 9. Dezember 2021 „Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und zur Unterstützung von Frauen und ihren Kindern” würdigt den Beitrag des territorialen Netzwerks gegen geschlechtsspezifische Gewalt und weist den Bezirksgemeinden und der Stadt Bozen eine grundlegende Rolle bei der Steuerung und Koordinierung dieses Netzwerks zu.
Die Koordination des Netzwerks gegen geschlechtsspezifische Gewalt obliegt der Gemeinde Bozen und dem Betrieb für Sozialdienste Bozen. Die Gemeinde Bozen hat sich 2022 an der öffentlichen Ausschreibung des Ministeriums für Chancengleichheit der Präsidentschaft des Ministerrats zur Finanzierung von Informations- und Sensibilisierungsprojekten zur Prävention von Gewalt von Männern gegen Frauen und zur Förderung bewährter Praktiken bei der integrierten Betreuung durch die territorialen Netzwerke gegen Gewalt an Frauen beteiligt.
Die Koordinierungsgruppe des Netzwerks besteht aus: Gemeinde Bozen, Betrieb für Sozialdienste Bozen, Verein La Strada – Der Weg, Antigewaltstelle GEA, Haus der Geschützten Wohnungen.
Das Netzwerk besteht aus mehr als dreißig Fachkräfte der Sozial- und Sanitätsdienste, der Sicherheitskräfte, der Magistratur und dem Dienstleistungssektor.
Kontakt für das Netzwerk gegen Gewalt an Frauen:
Gemeinde Bozen – Amt für Familie, Frau, Jugend und Sozialförderung
Tel.: 0471 997231
E-Mail: 4.2.0@gemeinde.bozen.it
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