Autor: edoardogiuriato

  • Tagung zum Thema „Zukunft Mann – nuovi maschi“

    Anlässlich 25 Jahre Caritas Männerberatung veranstalten wir am Donnerstag, den 19. November 2026, dem internationalen Männertag von 9.00 bis 13.00 Uhr im Pastoralzentrum in Bozen eine Tagung zum Thema „Zukunft Mann – nuovi maschi“, zu der wir schon jetzt alle Interessierten herzlich einladen.

    Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Südtirol, Italien und Europa werden wir im Dialog miteinander aus unterschiedlichen Perspektiven Zukunftsmodelle für neue Männer entwickeln.

  • Neues Booklet „Sexualisierte Gewalt – verstehen und handeln“

    Liebe Netzwerkpartner:innen, liebe Kolleg:innen,

    wir möchten euch auf unser neues Booklet „Sexualisierte Gewalt – verstehen und handeln“ aufmerksam machen, das vom Forum Prävention entwickelt wurde.

    Sexualisierte Gewalt ist ein gesellschaftlich relevantes Thema, das in unterschiedlichen Lebensbereichen auftritt und eine bewusste Auseinandersetzung erfordert. Umso wichtiger ist es, die Gesellschaft zu sensibilisieren und sie in ihrem Umgang damit zu stärken.

    Das Booklet vermittelt grundlegendes Wissen zu den Dynamiken sexualisierter Gewalt, greiftgesellschaftliche Zusammenhänge auf und bietet praxisnahe Hinweise zur Prävention sowie zumUmgang mit betroffenen Personen. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu fördern, eine gemeinsame Sprache zu unterstützen und eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen.

    Als wichtige Akteur:innen undMultiplikator:innen in diesem Bereich leistet ihr einen zentralen Beitrag zur Sensibilisierung und Prävention. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn ihr das Booklet in eurem Arbeitsumfeld sichtbar macht und aktiv weiterverteilt.

    Ihr könnt das Booklet online einsehen. 

    Gerne stellen wir euch mehrere Exemplare zur Verfügung – diese können bei uns abgeholt werden. Bei Bedarf organisieren wir auch eine Zustellung.

    Für Rückfragen oder Bestellungen stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfügung.

    Vielen Dank für eure wertvolle Arbeit und eure Unterstützung!

    Herzliche Grüße
    Ingrid Kapeller & Corinne Bertoncini

  • „Südtirol steht auf“ – Psychische Gewalt erkennen

    Anlässlich der Kampagne gegen Gewalt an Frauen, die Ende 2025 von der Autonomen Provinz Bozen durchgeführt wurde, stand eine Form von Gewalt im Fokus, die oft wenig sichtbar, aber äußerst verbreitet ist: psychische Gewalt.

    Diese Form der Gewalt hinterlässt keine sichtbaren Spuren, schränkt jedoch die persönliche Freiheit ein, untergräbt das Selbstwertgefühl und wirkt schleichend im Alltag. Gerade deshalb ist sie für Betroffene häufig schwer zu erkennen und macht es umso schwieriger, Hilfe zu suchen.

    Psychische Gewalt äußert sich in unterschiedlichen, meist subtilen Dynamiken. Oft werden diese Verhaltensweisen mit Fürsorge oder Aufmerksamkeit verwechselt, tatsächlich handelt es sich jedoch um kontrollierende und manipulative Handlungen:

    • Kontrolle: Wenn eine Person darüber bestimmen will, mit wem man sich trifft, wohin man geht oder welche Aktivitäten und Beziehungen man pflegt. Dadurch wird die persönliche Freiheit eingeschränkt und Isolation sowie Abhängigkeit werden gefördert.

    • Manipulation: Strategien, die dazu führen, dass Betroffene an sich selbst und an ihrer Wahrnehmung der Realität zweifeln. Dies geschieht etwa durch Drohungen, Überlegenheitsgesten oder scheinbare Freundlichkeit, hinter der ein Machtanspruch steht – wie beim sogenannten Gaslighting.

    • Emotionale Erpressung: Wenn Gefühle, Angst oder Verantwortungsbewusstsein instrumentalisiert werden, um den eigenen Willen durchzusetzen, etwa durch Sätze wie „Wenn du mich wirklich lieben würdest…“ oder durch Androhungen des Verlassens. Dies schwächt die betroffene Person und verstärkt emotionale Abhängigkeit.

    • Erniedrigung: Beleidigungen, ständige Kritik und Demütigungen – auch vor anderen Menschen – mit dem Ziel, die betroffene Person herabzusetzen. Dies untergräbt das Selbstwertgefühl und verstärkt Unsicherheit.

    Erkennen, um handeln zu können

    Das Schweigen zu brechen und diese Warnsignale zu erkennen, ist entscheidend, um Freiheit und Würde der Betroffenen zu schützen. Gespräche mit Vertrauenspersonen, Unterstützung durch spezialisierte Beratungsstellen sowie Informationen über bestehende Hilfsangebote sind wichtige Schritte, um psychischer Gewalt entgegenzuwirken.


    Die Videos der Kampagne

    Im Rahmen der Kampagne wurden vier kurze Videos realisiert, die alle von jungen Jugendlichen interpretiert werden. Jedes Video widmet sich einer der beschriebenen Formen psychischer Gewalt und soll dabei helfen, diese im Alltag besser zu erkennen.

    Die Videos sind auf dem YouTube-Kanal der Autonomen Provinz Bozen abrufbar:

    🎥 Link 1 – Kontrolle: https://www.youtube.com/watch?v=Sv2g1gba6R8
    🎥 Link 2 – Manipulation: https://www.youtube.com/watch?v=FuQvNe5Fw-8
    🎥 Link 3 – Emotionale Erpressung: https://www.youtube.com/watch?v=Irc3vloGsLk
    🎥 Link 4 – Erniedrigung: https://www.youtube.com/watch?v=5FQbJanH2_U

  • Frühe Hilfen

    Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre der Kinder bringen große Veränderungen und neue Herausforderungen mit sich. Unser Anliegen ist es, Mütter und Väter bei den verschiedenen Betreuungsaufgaben zu unterstützen, damit sie entspannt und kompetent auf die Bedürfnisse der Kinder in dieser Entwicklungsphase eingehen können.

    Durch eine kontinuerliche Netzwerkarbeit bündeln die Frühen Hilfen Angebote und Maßnahmen für (werdende) Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren in den Bereichen Soziales, Gesundheit sowie Erziehung/Betreuung/Bildung. In Zusammenarbeit mit den vor Ort tätigen Partnern ist es so möglich, die einfachste und schnellste Unterstützung zu leisten, um das Wohl der Kinder zu fördern und ihnen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

    Unser Angebot

    Unser Team besteht aus Fachpersonen mit Fachkenntnissen in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Psycho-Pädagogik.

    • Wir beraten die frischgebackenen Eltern im Umgang mit ihren Neugeborenen und KleinkindernOffriamo consulenza ai neo-genitori nel rapporto con neonati e bambini in tenera età
    • Wir versuchen, gemeinsam mit der Familie die bestmögliche Unterstützung für die uns vorgestellte Familiensituation zu finden, bieten die dafür notwendigen Informationen und unterstützen und begleiten die Personen bei der Inanspruchnahme der angemessenen Ressourcen.

    Kontake

    FRÜHE HILFEN – SOSTEGNO FAMILIARE PRECOCE
    Piazza Firmian 1/F, 39100 Bolzano
    Tel.: 366 5749125

    Gerne vereinbaren wir einen Termin für ein persönliches Gespräch im Büro oder bei Ihnen Zuhause. Die Beratung erfolgt untentgeltlich.

    Weitere Informationen über Frühe Hilfen in Südtirol finden Sie auf der Webseite der Abteilung Soziales der Autonomen Provinz Bozen.

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